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Artikel
Es ist uns eine Ehre, Jordan Chase, Senior Director, Global Health Economics and Outcomes Research, vorzustellen. Jordan bringt eine strategische Denkweise mit und setzt sich dafür ein, die Gesundheitsversorgung durch evidenzbasierte Innovation voranzubringen. Dank ihrer Karriere, die eine Brücke zwischen Beratung und Führungspositionen in der Industrie schlägt, hat Jordan die einzigartige Fähigkeit entwickelt, umsetzbare Erkenntnisse aus komplexen Daten zu gewinnen, die Resultate in der globalen Gesundheitsversorgung beeinflussen. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine ausgewogene Balance zwischen analytischer Strenge und patientenorientierter Wirkung aus, was sie zu einer treibenden Kraft bei der Weiterentwicklung der Diagnostik und der Verbesserung der Patientenversorgung macht.
Wir haben sie gebeten, uns mehr über ihren beruflichen Werdegang, die Auswirkungen ihrer Arbeit und die Erkenntnisse zu erzählen, die sie dadurch gewonnen hat, eine Brücke zwischen Daten und der Patientenversorgung zu schlagen.
Warum haben Sie sich für Cepheid entschieden?
Nach jahrelanger Tätigkeit als Beraterin war ich bereit, mich der Herausforderung zu stellen, Produkte von der frühen Entwicklungsphase bis hin zum kommerziellen Erfolg zu begleiten. Ich wollte den gesamten Weg mitgehen – nicht nur einen kleinen Teil davon. Die Rolle der Diagnostik im Gesundheitswesen hat mich schon immer begeistert. Sie beeinflusst rund 70 % der medizinischen Entscheidungen, doch ihr Wert wird oft unterschätzt. Cepheid hat mich angesprochen, weil das Unternehmen sich auf Tests für Infektionskrankheiten konzentriert – ein Bereich, der wirklich wichtig ist und nicht zur Überbehandlung von Krankheiten führt, wie es in manchen anderen Bereichen der Fall sein kann. Ich bin zudem der Ansicht, dass Prozesse die Skalierung von Innovationen ermöglichen, und die Anwendung des Danaher Business System (DBS) durch Cepheid ist ein Paradebeispiel dafür. Der Einstieg in das Team schien mir die richtige Gelegenheit zu sein, einen sinnvollen Beitrag zu leisten und mich weiterzuentwickeln.
Auf welche früheren Bildungs-, Forschungs- oder Berufserfahrungen sind Sie am meisten stolz?
Ich bin stolz darauf, als Gastdozentin für das Stanford Biodesign Fellowship-Programm tätig zu sein, wo ich Gesundheitsökonomie, Marktzugang und Kostenerstattung unterrichte. Es ist mir eine große Ehre, Teil dieses renommierten Programms zu sein, doch am meisten schätze ich die Möglichkeit, zukünftige Führungskräfte, die sich der Lösung einiger der schwierigsten Herausforderungen im Gesundheitswesen widmen, zu betreuen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ihre Energie und Kreativität sind inspirierend, und ich bin dankbar, ihren Weg mitzugestalten.
Warum erfüllt Sie der Bereich Diagnostik beruflich?
HEOR ist noch ein relativ junges Fachgebiet. In der Diagnostik sogar erst recht. Im Gegensatz zur Pharmabranche, in der klinische Studien die Wirkung eines Medikaments auf die Behandlungsergebnisse der Patient/innen nachweisen müssen, stehen Diagnostika oft vor einer komplexeren Herausforderung: Wir müssen beweisen, dass bessere Informationen zu besseren Entscheidungen führen – und dass diese Entscheidungen die Gesundheit verbessern könnten. Wir sind also nicht nur darauf angewiesen, dass bessere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, sondern auch auf die Bereitschaft von Ärzt/innen, Verwaltungsfachleuten und Patient/innen, die diagnostischen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen. Es handelt sich um ein vielschichtiges und bedeutungsvolles Problem, das es zu lösen gilt, und es erfüllt mich zutiefst, dazu beizutragen, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine bessere Versorgung durch Diagnostik zu schaffen.
Welche bemerkenswerten Beiträge haben Sie bei Cepheid geleistet?
Seit meinem Eintritt bei Cepheid habe ich an acht Konferenzvorträgen und Peer-Review-Fachpublikationen mitgewirkt, die den Nutzen unserer Tests belegen. Außerdem habe ich unseren integrierten Prozess zur Evidenzplanung entwickelt und unternehmensweit eingeführt – damit habe ich dazu beigetragen, unsere Maßnahmen aufeinander abzustimmen und die Wirkung unserer Arbeit zu verstärken.
Welches besondere Talent oder Hobby haben Sie?
Ich bin zertifizierte Yogalehrerin und verfüge über mehr als sechs Jahre Unterrichtserfahrung in verschiedenen Studios im ganzen Landkreis. Seit Kurzem stecke ich diese Disziplin und Energie in das Training für einen Triathlon!
Was inspiriert Sie außerhalb der Arbeit?
Meine Mutter ist meine Inspirationsquelle. Sie war über 20 Jahre als Lehrerin in dem Schulbezirk tätig, den ich besuchte, ging kurzzeitig in den Ruhestand und kehrte dann in einer neuen Rolle als „Village Builder“ zurück. Sie unterstützt nun Kinder, deren frühe Entwicklung durch die COVID-19-Pandemie beeinträchtigt wurde, und hilft ihnen, sozial und schulisch aufzuholen. Ihre Arbeit wurde vom Bezirk anerkannt und ihr Engagement erinnert mich jeden Tag daran, welche Kraft Mitgefühl, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit haben.
Auf LinkedIn erfahren Sie mehr über das fachliche Know-how von Jordan Chase.
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